Unsere „kurze“ Wanderung vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo

Coronabedingt mussten auch wir ganze eine Weile warten. Ursprünglich hätte unsere Reise schon Mitte April vor unserer standesamtlichen Hochzeit stattfinden sollen – aber das ging ja bekanntlich nicht. Nun Mitte Oktober waren wir froh, endlich auf Madeira angekommen zu sein.

Obwohl wir schon mehrmals auf Madeira waren (natürlich in der QSJ), haben wir es noch nie geschafft, die Wanderung vom Pico do Arieiro zum Pico Ruivo zu machen – entweder war das Wetter nicht gut, oder wir hatten zu viele andere Dinge auf dem Zettel, oder wir hatten einfach keine Lust, eine 6-stündige Wanderung mit 1200m Ab- und Aufstieg (!) zu absolvieren. Dieses Mal wollten wir es nun wirklich machen (wann sonst?). Für den Tag war Regen vorhergesagt, aber stattdessen war es morgens sehr klar, und so bestellten wir zu unserem köstlichen Frühstück einfach noch ein paar Eier und Obst dazu und beschlossen dann spontan, loszugehen.

Wir starteten mit dem Auto von der Quintinha, fuhren hinauf nach Monte, dann über den Paso de Poiso (wo wir an diesem Abend auch zum Abendessen waren – probieren Sie die Espetada!) nach Pico do Arieiro. Vor der Abreise fragten wir an der Rezeption, ob sie für uns einen Taxitransfer vom Pico Ruivo zum Pico do Arieiro organisieren könnten, und Rosie half uns alles mit Teresa, unserer Taxifahrerin, zu organisieren.

Die Wanderung zwischen den beiden Gipfeln ist wundervoll und wirklich sehenswert, wie Sie anhand der Bilder erahnen können, aber als wir etwa 3 Stunden später am Pico Ruivo ankamen, waren wir froh, nicht den ganzen Weg zurückgehen zu müssen. Stattdessen ging es eine halbe Stunde bergab nach Achada do Teixeira. Von dort fuhr uns Teresa zurück zu unserem Auto, das ja noch am Pico do Arieiro stand. Auch die Rückfahrt war sehr unterhaltsam, da wir uns viel erzählen konnten und uns beide daran erinnerten, dass sie uns bereits vor über 20 Jahren auf unserer ersten Reise nach Madeira vom Flughafen zur QSJ gebracht hat!

Wir empfehlen diese Tour allen, die gerne in den Bergen sind. Alles was man braucht sind gutes Schuhwerk, die nötige Ausdauer für einige steile Anstiege, ein Smartphone für Fotos (und als Lampe im langen Tunnel). Wir hoffen Sie genießen es ebenso wie wir!

– Dagmar & Martin Schwartz –